Am Morgen kommen wir uns vor, als hätten wir jeder eine Flasche Wein getrunken. Der Wind hat noch in der Nacht gedreht und auf 20 -25 kn zugenommen. Böenwalzen krachen in den Hafen, Schwell entsteht. Wir rotieren im Bett, wie auf einem Rodeo-Bullen. Ein- ums andere Mal wird die Raija brutal gegen die Betonpier gedrückt. Die Fender ächzen unter dieser Last. Wir haben das Gefühl in einem Shaker übernachtet zu haben. Aber auch das gehört eben zum Seglerleben. Aus kleinen Augen schauen wir uns an und können auch schon wieder lächeln, weil einer so aussieht wie der andere. Nach einem Wiederbelebungsfrühstück schleichen wir die Straße aufwärts zur Bushaltestelle. Weiterlesen